Peinture conceptuelle – Arnold Gehlens Deutung des Kubismus

Andreas Hetzel

Abstract


In seiner 1960 unter dem Titel Zeit-Bilder erschienenen Ästhetik der bildenden Kunst fragt Arnold Gehlen nach den Bedingungen der Möglichkeit moderner Malerei – nach der Möglichkeit von Produktion und Rezeption bildender Kunst in einer von Gehlen als „nachbürgerlich“ und „nachtraditional“ charakterisierten Gesellschaft. Diese Möglichkeit ist nicht selbstverständlich gegeben. Gehlen könnte problemlos den Satz unterschreiben, mit dem Adornos Ästhetische Theorie anhebt: „Zur Selbstverständlichkeit wurde, daß nichts, was die Kunst betrifft, mehr selbstverständlich ist, weder in ihr noch in ihrem Verhältnis zum Ganzen, nicht einmal ihr Existenzrecht“


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